KYC Pflicht für KI Tools?

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Heute hat mich die Frage beschäftigt, ob es eine stärkere, verpflichtende Verbindung zwischen KI-Anbieter und Kunde geben muss. KI ist ein nützliches Werkzeug, aber die gesellschaftlichen Folgen sind immens:

  1. Der Ausbau von Datenzentren verteuert Ressourcen, die sinnvoller eingesetzt werden hätten können.
  2. Das gigantische Ausmaß an Energie setzt uns Jahre zurück beim Kampf gegen den Klimawandel.
  3. Das Vertrauen in die Medienlandschaft wird durch Deepfakes zerstört.
  4. Die negativen Folgen auf unser Zusammenleben, sei es durch DeepNudes, Beihilfe zum Selbstmord, parasoziale Beziehungen oder das Verlernen von Kernkompetenzen wie Lernen an sich.

OpenAI, Google, Anthropic und Co. übernehmen hier bisher so wenig Verantwortung wie nur irgendwie möglich.

Wenn ein Technologie sinnvoll, aber auch verantwortungsvoll eingesetzt werden muss, dann muss es Hürden geben. Wer Autofahren will, muss einen Führerschein machen. Wer ein Bankkonto eröffnet, muss sich ausweisen. Wer Menschen professionell psychologisch beraten will, braucht eine Ausbildung.

Was wäre, wenn generische KI Produkte, die sich direkt an Nutzer wenden, ebenfalls wie Banken ein KYC (Know Your Customer) Prinzip folgen müssten?

Eine sinnvolle Linie zu ziehen, ist sicherlich nicht einfach. Es geht vor allem, um den generative Teil, also wenn Inhalte erzeugt werden. Das Ziel muss sein klarer Nachverfolgen zu können, wer KI für rechtswidrige Zwecke einsetzt, um effektiv dagegen vorgehen zu können

Beitragsbild von Markus Winkler auf Unsplash

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